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Prämierung diakonischer Abschlussarbeiten

Ein Angebot für Studierende

Seit 2025 prämiert der VEDD e.V. einmal im Jahr bis zu fünf diakonische Abschlussarbeiten mit jeweils 400 Euro und veröffentlicht diese online.

Der Zeitraum zum Einreichen der Arbeit 2026 ist bereits verstrichen. Wir werden hier zeitnah den geplanten Zeitraum für 2027 veröffentlichen. 

Bewerben können sich alle, die in einer der Ausbildungsstätten des VEDD ihre Ausbildung/ihr Studium als Diakon:in machen bzw. gemacht haben. Weitere Voraussetzungen für die Teilnahme sind dem Richtlinien- und Kriterienkatalog zu entnehmen.

Mögliche Themenbereiche

  • Innovative Ideen für Kirche und Diakonie der Zukunft
  • Neue diakonische Praxis
  • Zeitgemäße Entwicklung von Amt und weiteren Berufen im Diakonat
  • Diakonische Perspektive auf aktuelle, gesellschaftliche Themen
  • Organisationsentwicklung der diakonischen Gemeinschaften im VEDD

Doch auch weitere Themen, die diakonische oder gemeinschaftliche Relevanz haben, sind möglich.

Abschlussarbeit einreichen

Alle erforderlichen Unterlagen müssen bitte durch das unten auf dieser Seite angefügte Formular per Upload vollständig an die Geschäftsstelle gesendet werden.

Eine Kommission entscheidet, welche Arbeit prämiert und veröffentlicht wird. Die Kommission setzt sich zusammen aus drei bis fünf Mitgliedern, die vom VEDD-Vorstand berufen werden, darunter mindestens eine Person aus dem Hochschulbereich und eine Person aus dem Fachschulbereich.

Die Arbeit wird digital bis zur Bewerbungsfrist im PDF-Format beim VEDD eingereicht. Die weiteren einzureichenden Unterlagen sind dem Richtlinien- und Kriterienkatalog zu entnehmen. Danach entscheidet die Kommission, ob eine Arbeit prämiert wird.

Allgemeine Grundsätze

  1. Bewerben können sich alle, die ihre Ausbildung oder ihr Studium zum/zur Diakon:in in einer dem VEDD angegliederten Ausbildungsstätte machen bzw. gemacht haben und die einer Gemeinschaft angehören, die Mitglied im VEDD ist.
  2. Die Zuwendungen sind nicht zweckgebunden.
  3. Ausnahmeregelungen oder Fristverlängerungen müssen vorab beim VEDD beantragt werden.
  4. Ausbildungs- und Mitgliedsgemeinschaften sind nicht antragsberechtigt.
  5. Die Arbeit ist zum Stichtag nicht älter als zwei Jahre. Als Stichtag gilt der Termin der Bewerbungsabgabe innerhalb der Bewerbungsfrist.
  6. Die Arbeit beschäftigt sich mit einem diakonischen oder gemeinschaftlich relevanten Thema.
  7. Der VEDD prüft die Bewerbungen und entscheidet über die Vergabe.
  8. Eine Prämierung ist nur im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel des VEDD möglich.
  9. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Prämierung.
  10. Der Veröffentlichung der Arbeit sowie Teilen daraus und Namensnennung in den Medien des VEDD wird durch den/die Bewerber:in ausdrücklich zugestimmt.

Kriterien zur Vergabe

1. Ziel und Gegenstand der Prämierung

Der VEDD stellt einen Prämienfonds für Studierende in Ausbildung/Studium zum/zur Diakon:in bereit, die gemäß der allgemeinen Grundsätze zur Vergabe, eine diakonische Abschlussarbeit mit der Note 2,0 oder besser abgeschlossen haben.

2. Bewerbungsberechtigte

Bewerbungsberechtigte sind Studierenden in Ausbildung/Studium zum/zur Diakon:in, die einer Ausbildungsstätte oder Gemeinschaft angehört, die Mitglied im VEDD sind.

3. Art und Höhe der Prämie

  • Die Prämie ist begrenzt auf maximal € 400,- Euro.
  • Die Prämie ist einmalig und muss nicht zurückgezahlt werden.
  • Eine Vereinbarung regelt das Verfahren und wird von Seiten der/des Bewer- bers:in und des Zuwendungsgebers unterzeichnet.

4. Bewerbungsverfahren

Der Bewerbungszeitraum wird auf der Website des VEDD kommuniziert. Die Bewerbungen sind jeweils im Bewerbungszeitraum digital an die Geschäftsstelle des VEDD zu richten. Bewerbungsformulare sind in der VEDD-Geschäftsstelle oder online auf der Website des VEDD erhältlich.

Der Bewerbung beizufügen ist:

  • eine Ausbildungsbestätigung/Immatrikulationsbescheinigung,
  • Abschlussarbeit im PDF-Format inkl. aller Anlagen
  • Mitteilung über die Abschlussnote der Arbeit
  • ein Abstract über den Inhalt der Arbeit, maximal 800 Zeichen
  • ein Motivationsschreiben
  • ein Lebenslauf

Formulare

Download Bewerbungsformular

Download Richtlinien Übersicht

Bisher eingereichte Arbeiten

2026

  • Adolf Clarenbach – sein Leben, sein Glaubensverständnis und seine Bedeutung, dargestellt im Zusammenhang der kirchengeschichtlichen Entwicklungen seiner Zeit (Britta Goerke, Evangelische Stiftung Tannenhof, Remscheid)
  • Alt sein in Deutschland: soziale Exklusive und Altersarmut. Beleuchtung der Handlungsfelder und -Möglichkeiten der sozialen Arbeit (Lukas Rother, Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe)
  • Die spirituelle Kraft des Lärms: Chancen für das Diakon*innenamt in der Metal-Szene (Stefanie Tielke, Ev. Bildungsstätte für Diakonie und Gemeinde, Bielefeld)
  • Ehrenamt und Sehschädigung. Qualitative Befragung zur Ermöglichung und Förderung von Teilhabe für Menschen mit Sehschädigung im Ehrenamt in Kirchengemeinden der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (Johanna Schwarz, Evangelische Hochschule Nürnberg)
  • Feminismus auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag – Exemplarische Vertreterinnen feministischer Theologie und ihre dokumentierten Beiträge (Kristin Hilger, Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe)
  • Inwiefern können Superheld:innen als moderne Diakon:innen interpretiert werden? Eine theologische Analyse ihrer Motive und Handlungsweisen im Film (Nadia Paul, Ev. Bildungsstätte für Diakonie und Gemeinde, Bielefeld)
  • Kirche für Reisende und die Reise der Kirche (Paula Hofmeister, Evangelische Hochschule Ludwigsburg)
  • Pilgern als Phänomen spätmoderner Spiritualität: Gemeindepädagogische Chancen und Herausforderungen (Lelia Schittko, Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe)
  • Queerness in der Konfirmand*innenarbeit. Chancen und Herausforderungen (Katharina Wedler, Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe)
  • Rassismus und Rassismuskritik in der Kirche als Herausforderung für die Gemeindepädagogik (Celine Dittmann, Evangelische Hochschule Darmstadt)
  • Sabbat und Servant Leadership. Impulse aus dem Sabbatgebot für ein dienendes Führungsverständnis (Stefan Feimann, Fachhochschule der Diakonie, Bielefeld)
  • Schutzkonzepte zum Leben erwecken. Implementierung von Schutzkonzepten zu sexualisierter Gewalt in Kirche und Diakonie (Janika Renau, Evangelische Hochschule Ludwigsburg)
  • Staat und Kirche im Konflikt: Kirchenasyl im Spannungsfeld zwischen staatlichem Recht und Barmherzigkeit (Mehrab Zarei, Evangelische Hochschule Nürnberg)
  • Triggerpunkt Mission: Zur Entwicklung eines Begriffs und aktuelle Konsequenzen für die Gemeindepädagogik (Sarah Gatawis, Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe)
  • Unsichtbarer Einfluss – Frauen und die Entwicklung der Diakonie (Magdalena Stefan, Evangelische Hochschule Berlin)
  • Weniger Lärm, mehr Konversation. Digitale Glaubenskommunikation im virealen Zeitalter. (Luca Sigle, Evangelische Hochschule Ludwigsburg)

2025

  • Biblische Erzählungen als Quellen des Empowerments aus sozialarbeiterisher und theologischer Perspektive – Eine Untersuchung anhand von Johannes 4, 1-42 (Babett Hablizel, Evangelische Hochschule Nürnberg)
  • Das Vielfaltsbild der Nordkirche anhand queerer Gemeindearbeit (Kim Desiree Zurawski, Evangelische Hochschule Rauhes Haus)
  • Die Seele nach der Flucht – Perspektiven aus der und auf die Seelsorge mit nach Deutschland geflüchteten Frauen aus dem Iran und Afghanistan (Saghar Kia, Evangelische Hochschule Nürnberg)
  • Implikationen der Theorie Interaktionsmacht und der Führungstheorie Servant Leadership für Sozialarbeiter:Innen und Diakon:Innen in der Führung mit Ehrenamtlichen in der Verbandsjugendarbeit auf Gemeindeebene (Kai-Uwe Starke, Evangelische Hochschule Nürnberg)
  • Kirche im Wandel. Fresh X als Antwort auf aktuelle Herausforderungen der evangelischen Kirche angesichts ihrer Mitgliederentwicklung. (Mira Lingelbach, Evangelische Hochschule Darmstadt)
  • Konfessionalität im Diskurs um den Religionsunterricht (Pauliene Vetter, Evangelische Hochschule Dresden, Campus Moritzburg)
  • Leere Kirchenbänke, volle Freikirchen? – Ein Vergleich der Gottesdienstbesucher*innen einer Gemeinde der Evangelischen Landeskirche und einer Freikirche in Württemberg (Susanne Redlich, Evangelische Hochschule Ludwigsburg)
  • Perspektiven für diakonisches Handeln in der Ubuntu-Theologie Desmond Tutus (Christoph Beier, Evangelische Hochschule Darmstadt)
  • Prosoziales Verhalten am Beispiel des barmherzigen Samariters – Ein Konzept für Ehrenamtliche (Nina Pistor, Evangelische Hochschule Nürnberg)
  • Segen – Zugang – Beziehung: Kausalen als Anknüpfungspunkte für kirchenferne junge Erwachsene (Lukas Haile, Evangelische Hochschule Ludwigsburg)
  • Videospiele – gemeindepädagogische Potentiale einer fremden Welt. Gemeindepädagogische Einsatzmöglichkeiten von Videospielen zur Annäherung an und Bearbeitung von Lebens- und Glaubensthemen (Jonathan Gropp, Evangelische Hochschule Dresden, Campus Moritzburg)
  • „Was willst du, dass ich für dich tue?“ – Stationäre Altenhilfe in Trägerschaft der Diakonie im Spannungsfeld von Selbst- und Fremdbestimmung (Dennis Stephan, Evangelische Hochschule Nürnberg)
  • Zwischen digitaler Innovation und professioneller Verantwortung: Digitale Angebote in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (Luca Sigle, Evangelische Hochschule Ludwigsburg)